Jede Änderung ist ein Projekt
Was in Shopware eine Einstellung ist, ist in Magento oft eine Entwicklungsaufgabe. Das summiert sich — nicht in der großen Anschaffung, sondern in jeder Kleinigkeit, die das Marketing eigentlich selbst machen wollte.
Magento zu Shopware 6
Wenn jede Änderung am Shop zur Entwicklungsaufgabe wird, jedes Update aufgeschoben wird und niemand mehr weiß, wer das eigentlich betreut, liegt das selten an deinem Team.
Wir migrieren Magento-Shops nach Shopware 6 – mit deinen Daten, deinen Prozessen und deinen Rankings. Und mit einer ehrlichen Ansage vorher, ob sich der Wechsel für dich überhaupt lohnt.
Fakten statt Gerüchte
Magento wird nicht eingestellt – diese Schlagzeile stimmt so nicht. Die Frage, die dich betrifft, ist eine andere: Wie lange bekommt deine Version noch Sicherheits-Patches? Jede 2.4er-Version hat dafür ein festes Datum, und verlängerten Support gibt es nur für zahlende Adobe-Commerce-Kunden.
Stand: 14. September 2026. Quelle: Versionsübersicht von Adobe. Magento 1 bekommt bereits seit dem 30. Juni 2020 keine Sicherheitsupdates mehr. Ein Magento 3 ist nicht geplant.
Der Shop steht nicht still, wenn der Support endet. Er steht nur ohne Sicherheitsnetz da – und das merkt man erst, wenn es zu spät ist.
Warum Händler wechseln
Wer von Magento zu uns kommt, klagt fast nie über fehlende Features. Es geht um den Alltag: wie lange etwas dauert, was es kostet und wer es überhaupt noch anfassen kann.
Was in Shopware eine Einstellung ist, ist in Magento oft eine Entwicklungsaufgabe. Das summiert sich — nicht in der großen Anschaffung, sondern in jeder Kleinigkeit, die das Marketing eigentlich selbst machen wollte.
Der deutsche Markt für Magento-Entwicklung ist in den letzten Jahren dünner geworden. Wer einen findet, zahlt entsprechend — und wird abhängig von wenigen Köpfen.
Magento-Updates sind aufwendig, also verschiebt man sie. Irgendwann steht der Shop auf einer Version ohne Sicherheits-Patches, und das Aufholen kostet mehr als das regelmäßige Update gekostet hätte.
Adobe entwickelt vor allem für große, internationale Kunden und die eigene Cloud. Ein Magento 3 ist nicht geplant. Für einen mittelständischen deutschen Shop heißt das: Man bezahlt Komplexität, die für andere gebaut wurde.
Magento braucht spürbar mehr Infrastruktur als Shopware 6 — und jemanden, der sie betreut. Diese Kosten stehen in keiner Lizenz, laufen aber jeden Monat mit.
Zahlarten, Rechtstexte, Versanddienstleister, ERP- und PIM-Systeme, DSGVO und Hosting in Deutschland: In Shopware 6 ist das der Normalfall, in Magento oft Anpassungsarbeit.
Ehrlich bleiben
Eine Migration ist Aufwand, Risiko und Geld. Es gibt Fälle, in denen wir davon abraten – auch wenn wir daran verdienen würden:
In allen anderen Fällen lohnt sich zumindest das Rechnen. Wir schauen uns deinen Shop an und sagen dir, was ein Wechsel bringen würde – und was er kostet.
Datenübernahme
Die wichtigste Frage vor jeder Migration, und die, bei der am meisten schöngeredet wird. Deshalb hier beides nebeneinander.
Zu den Rankings: Jede alte Adresse bekommt eine Weiterleitung auf ihr Gegenstück, die Inhalte der wichtigen Seiten bleiben erhalten, die Sitemap zeigt Google den neuen Stand. Mit ein paar unruhigen Wochen ist zu rechnen, mit einem Einbruch nicht.
Ablauf
Dein Magento bleibt bis zum letzten Tag live. Der neue Shop entsteht daneben, wird mit deinen echten Daten befüllt und erst umgeschaltet, wenn er besser ist als der alte.
Wir schauen in deinen Magento-Shop: Version, Module, Eigenentwicklungen, Schnittstellen, Datenmenge. Am Ende steht eine Liste, was übernommen, was ersetzt und was weggelassen wird — Letzteres ist meistens mehr, als man denkt.
Daraus entsteht ein Plan mit Aufwandsschätzung, den du freigibst, bevor wir anfangen. Kein Pauschalpreis ins Blaue, keine Überraschung nach der Hälfte.
Der neue Shop entsteht parallel, dein Magento bleibt live und verkauft weiter. Gestaltung auf Basis unseres Zenit Themes, damit das Budget in Funktion statt in Pixelschieberei fließt.
Produkte, Kunden und Bestellungen werden übernommen, geprüft und mit einem zweiten Durchlauf kurz vor dem Umschalten aktualisiert. Dazwischen testest du mit deinen eigenen Daten.
Alle alten Adressen bekommen eine Weiterleitung auf ihr Gegenstück, dann wird umgeschaltet. Wir begleiten den Tag und die Woche danach — dort entscheidet sich, ob eine Migration ruhig verläuft.
Nach dem Umstieg geht es nicht darum, den alten Zustand nachzubauen, sondern besser zu werden: Navigation, Produktseiten, Checkout, Suche. Genau dafür ist in Shopware 6 endlich Luft.
Den allgemeinen Weg auf Shopware 6 – auch aus Shopware 5, JTL oder Shopify – beschreibt die Seite Shopware 6 Integration. Wenn dein Shop schon auf Shopware läuft und nur die Agentur wechseln soll, geht es hier weiter.
Kosten
Einen Pauschalpreis für „eine Magento-Migration“ kann niemand seriös nennen, der deinen Shop nicht gesehen hat. Drei Dinge bestimmen den Aufwand: die Größe des Sortiments, die Zahl der Schnittstellen und die Menge an Eigenentwicklung, die mit soll. Deshalb steht am Anfang die Bestandsaufnahme, danach eine Schätzung, die du freigibst – abgerechnet wird nach Aufwand.
Mehr zu Arbeitsweise, Abrechnung und Zusammenarbeit steht auf der Seite Shopware Agentur.
Häufige Fragen
Support-Ende, Datenübernahme, Rankings, Kosten und Ablauf — die Fragen, die uns Magento-Händler am häufigsten stellen.
Nein, Magento verschwindet nicht. Die wichtigere Frage ist, wie lange deine Version noch Sicherheits-Patches bekommt: Jede 2.4er-Version hat ein festes Support-Ende. Für 2.4.6 war das der 11. August 2026, 2.4.7 läuft bis 31. Mai 2027, 2.4.8 bis 31. Mai 2028 und 2.4.9 bis 31. Mai 2029. Verlängerten Support gibt es nur für zahlende Adobe-Commerce-Kunden — wer Magento Open Source einsetzt, muss also regelmäßig aktualisieren.
Der Shop läuft weiter, aber er bekommt keine Sicherheits-Patches mehr. Neue Lücken bleiben offen, Zahlungsdienstleister und Zertifizierungen verlangen irgendwann aktuelle Software, und jedes Modul-Update wird zum Risiko. Das ist kein Grund für Panik, aber einer für einen Plan mit Datum.
Danach sieht es nicht aus. Adobe entwickelt die Plattform in 2.4er-Schritten weiter und setzt den Schwerpunkt auf Cloud-Dienste und große Kunden. Für Händler heißt das: Der große Sprung, auf den man warten könnte, ist nicht in Sicht.
Magento Open Source ist kostenlos, Adobe Commerce ist die kostenpflichtige Ausgabe mit zusätzlichen Funktionen, Support und Cloud-Betrieb. Adobe veröffentlicht dafür keine Preisliste; die Lizenz wird individuell verhandelt und richtet sich nach der Größe des Geschäfts. Teuer ist bei Open Source nicht die Lizenz, sondern der Betrieb.
Mage-OS ist ein von der Community getragener Ableger von Magento Open Source und für Shops eine ernsthafte Option, die bei Magento bleiben wollen. Es ändert aber nichts an den Gründen, aus denen die meisten Händler zu uns kommen: Aufwand für jede Änderung, dünner Entwicklermarkt, schwerer Betrieb. Wenn dein Thema die Zukunftssicherheit der Codebasis ist, schau es dir an. Wenn dein Thema der Alltag ist, hilft ein Systemwechsel mehr.
Produkte mit Varianten, Eigenschaften und Bildern, Kategorien, Kunden und Kundengruppen, Bestellhistorie, Preise samt Staffel- und Kundenpreisen sowie Inhalte aus CMS-Seiten. Nicht mitkommen kann alles, was systemabhängig ist: das Theme, Magento-Module und individuell entwickelte Logik. Dafür gibt es in Shopware Gegenstücke, die neu eingerichtet werden.
Wenn die Migration sauber gemacht ist, ja — mit einer kurzen Delle in den ersten Wochen, die sich danach wieder ausgleicht. Entscheidend sind Weiterleitungen von jeder alten Adresse auf ihr Gegenstück, gleichbleibende Inhalte auf den wichtigen Seiten und eine Sitemap, die Google den neuen Stand zeigt. Genau dieser Teil wird bei billigen Migrationen gern übersprungen und kostet hinterher am meisten.
In der Regel ja: Die verschlüsselten Passwörter lassen sich übernehmen, sodass sich niemand neu registrieren muss. Falls das im Einzelfall nicht geht, ist der übliche Weg ein einmaliges Zurücksetzen mit einer freundlichen E-Mail statt eines stillen Fehlers beim ersten Anmeldeversuch.
Die Anbindung wird neu gebaut, die fachliche Logik dahinter bleibt. Meist ist das der Teil der Migration, der am gründlichsten getestet werden muss — Artikel, Bestände, Preise und Bestellungen müssen vom ersten Tag an sauber laufen. Mehr dazu auf der Seite Schnittstellen und Erweiterungen.
Ja, der Weg ist derselbe. Magento 1 bekommt seit dem 30. Juni 2020 keine Sicherheitsupdates mehr — wer noch darauf läuft, sollte den Umstieg nicht weiter verschieben. Bei der Datenübernahme ist etwas mehr Handarbeit nötig, weil die Datenstruktur älter ist.
Ja. Der neue Shop entsteht parallel, dein Magento verkauft bis zum Umschalten normal weiter. Kurz vor dem Go-Live werden die Daten ein zweites Mal übernommen, damit Bestellungen und Kunden aus der Bauzeit nicht fehlen.
Das hängt an drei Dingen: Größe des Sortiments, Zahl der Schnittstellen und Menge der Eigenentwicklungen. Deshalb nennen wir keinen Pauschalpreis, sondern schätzen nach der Bestandsaufnahme und rechnen nach Aufwand ab — 145 Euro netto je Stunde, mit einer Schätzung, die du vorher freigibst. Ein durchschnittliches Projekt bei uns dauert 9 bis 12 Wochen; eine Migration mit vielen Sonderfällen kann darüber liegen.
Rechne beide Seiten: Was kostet dich Magento heute im Jahr an Entwicklung, Betrieb, Hosting und Updates — und was davon fällt in Shopware weg oder wird billiger. Wenn der laufende Aufwand deutlich sinkt, ist der Umstieg meist nach ein bis zwei Jahren eingespielt. Wenn nicht, sagen wir dir das. Als Faustregel lohnt sich eine Agentur ab etwa 500.000 Euro Shop-Umsatz im Jahr.
Von der ersten Bestandsaufnahme bis zum Go-Live sind es bei einem normalen Shop einige Wochen. Den Takt bestimmen selten wir, sondern die Antworten aus deinem Haus: Welche Prozesse gelten künftig, welche Sonderfälle bleiben, wer prüft die Daten. Wer da schnell ist, ist schnell live.
Dann sprechen wir darüber, bevor es gebaut wird. Wir arbeiten nach Aufwand, also gibt es keinen Anreiz, Änderungen zu verstecken oder zu sammeln. Was zusätzlich kommt, wird geschätzt, freigegeben und eingeplant.
Ja, und darin liegt unser eigentlicher Unterschied: Wir bauen nicht nur um, wir optimieren danach weiter — Navigation, Produktseiten, Checkout, Suche. Was das heißt, steht auf den Seiten Service und Betreuung und On-Site-Optimierung.
Schreib uns die Adresse deines Shops, deine Magento-Version und was dich aktuell am meisten stört. Wir schauen uns das an und sagen dir, was ein Umstieg bringen würde, was er kostet – und wenn es sich nicht lohnt, sagen wir auch das.