Für jede Kleinigkeit brauchen wir die Agentur.
Eine kleine Änderung im Frontend? Eine neue Darstellung? Eine Anpassung im Checkout? Schon wieder müssen Entwickler ran.
Shopware statt Shopify
Dein Shopware-Shop ist langsam, teuer und jedes Update wird zum Projekt? Das muss nicht an Shopware liegen.
Wenn jede kleine Änderung Entwicklerstunden kostet, Updates regelmäßig Probleme verursachen und dein Shop über Jahre immer komplexer geworden ist, klingt ein Systemwechsel irgendwann verlockend. Doch bevor du deinen gesamten Shop zu Shopify migrierst, solltest du eine andere Frage stellen: Ist Shopware wirklich das Problem – oder die Art, wie dein Shop aufgebaut und betreut wird?
Wir erleben immer wieder Shopware-Projekte, bei denen nicht die Plattform das eigentliche Problem ist. Stattdessen sorgen historisch gewachsene Individualentwicklungen, komplexe Custom-Themes, unnötige Plugins, fehlende Standards und eine schwache technische Betreuung für hohe Kosten. Unser Ansatz: Shopware wieder einfach machen.
Problemerkennung
Fünf Sätze, die wir in Erstgesprächen immer wieder hören. Wenn du dich in mehr als einem davon wiederfindest, lohnt sich der Blick auf die Ursache, bevor über die Plattform entschieden wird.
Eine kleine Änderung im Frontend? Eine neue Darstellung? Eine Anpassung im Checkout? Schon wieder müssen Entwickler ran.
Statt Updates routiniert einzuspielen, werden sie zu eigenen Projekten — mit Aufwand, Fehlern und Folgekosten.
Custom-Theme, individuelle Plugins, Sonderlösungen und jahrelang gewachsener Code machen selbst einfache Änderungen kompliziert.
Die monatliche Agenturrechnung wächst und wächst. Irgendwann entsteht der Eindruck: Das Shopsystem ist schuld.
Wenn der Frust groß genug ist, erscheint ein kompletter Neustart plötzlich einfacher als die Reparatur des bestehenden Systems.
Vielleicht brauchst du keinen neuen Shop.
Vielleicht brauchst du einen besseren technischen Ansatz.
Die Kernthese
Shopware 6 ist eine moderne, modulare und im Kern Open-Source-basierte E-Commerce-Plattform. Teuer wird sie dort, wo an ihr vorbei gearbeitet wurde. Das sind die sechs Ursachen, die uns bei übernommenen Shops am häufigsten begegnen – keine davon hat mit dem System zu tun, alle damit, wie der Shop gebaut und betreut wurde.
Wird statt einer sauberen Erweiterung der Shopware-Kern verändert, muss bei jedem Update jede dieser Stellen von Hand nachgezogen werden. Aus einer Routineaufgabe wird ein Projekt.
Jedes zusätzliche Plugin ist eine Abhängigkeit. Zwanzig Stück von fünfzehn Herstellern heißt: Das Update wartet auf den langsamsten davon — und bezahlt wird die Wartezeit trotzdem.
Ein von Grund auf gebautes Theme sieht am Anfang gut aus. Danach ist jede Änderung Entwicklungsarbeit, weil es nichts gibt, was man ohne Programmierer bedienen könnte.
Ohne Staging wird jede Änderung direkt am Live-Shop gemacht. Das macht vorsichtig, langsam und teuer — und irgendwann traut sich niemand mehr an ein Update.
Wer drei Jahre wartet, macht nicht ein Update, sondern zwölf auf einmal. Genau daher kommen die Angebote, bei denen der Betreiber schlucken muss.
Ohne Dokumentation kann niemand anderes günstig weiterarbeiten. Das ist der Punkt, an dem sich ein Betreiber gefangen fühlt — und über einen Systemwechsel nachdenkt.
Der naheliegende Gedanke
Wir bauen Shopware-Shops, das gehört zur Einordnung dazu. Trotzdem: Die folgenden Punkte gelten unabhängig davon, wer sie aufschreibt.
Aus Entwicklungskosten werden monatliche Gebühren: Tarif, Transaktionsgebühren je nach Zahlungsanbieter und eine wachsende Zahl an Apps, die pro Monat abgerechnet werden. Das ist planbarer — günstiger ist es ab einer gewissen Größe selten.
Daten, Kategorien, Inhalte, Schnittstellen, Weiterleitungen: Eine Migration ist ein volles Projekt. Das Geld, das die neue Plattform sparen soll, geht erst einmal in den Umzug.
Neue Adressstruktur, neue Templates, neue Ladezeiten. Mit sauberen Weiterleitungen ist das beherrschbar, ohne sie verliert man Rankings, die über Jahre entstanden sind.
Alles, was euer Shop heute besonders macht, muss auf der neuen Plattform aus dem App-Store kommen oder entfällt. Bei B2B-Logiken, Kundenpreisen und ERP-Abläufen wird das schnell eng.
Wenn der Shop klein ist, das Sortiment überschaubar und nichts davon individuell sein muss, ist Shopify ein guter, schneller Weg. Das sagen wir auch, wenn es so ist — nachzulesen in unserem Systemvergleich.
Warum Shopware 6
Nicht aus Sicht eines Entwicklers, sondern aus Sicht von jemandem, der mit dem Shop Geld verdienen muss.
Shopware verdient nicht an jedem Verkauf mit. Umsonst ist es trotzdem nicht: Ab 1 Mio. € Jahresumsatz ist ein kostenpflichtiger Plan Pflicht (Fair Usage Policy), und die Preise von Rise, Evolve und Beyond richten sich ebenfalls nach dem Umsatz. Du zahlst also eine Lizenz in Stufen statt einen Anteil an jeder Bestellung — was du optimierst, bleibt zwischen den Stufen bei dir.
Hinter dem System steht ein ansprechbarer Hersteller und eine große Community. Wer ein Anliegen hat, wird gehört — statt gegen eine anonyme Plattform zu argumentieren, auf deren Roadmap man keinen Einfluss hat.
Du entscheidest, wo der Shop läuft und wer an die Daten kommt. Für viele Händler ist das inzwischen kein Nebenthema mehr, sondern Voraussetzung.
Layout, Abläufe, Checkout, Preislogik: Es gibt keine Systemgrenze, hinter der Schluss ist. Was dein Geschäft braucht, lässt sich bauen — nicht nur das, was die Plattform vorsieht.
Kundengruppen, individuelle Preise, Staffelungen, Freigaben, Angebote: Genau die Dinge, an denen Plattformen mit festem Funktionsumfang scheitern.
ERP, PIM, CRM, Marktplätze, gewachsene Eigenentwicklungen — Shopware lässt sich anbinden, statt dass du deine Prozesse an den Shop anpassen musst.
Erlebniswelten, Aktionen, Landingpages: Mit einem Standard-Theme baust du Seiten selbst zusammen, ohne dafür ein Ticket zu schreiben.
Shopware ist Open Source. Weder eine Agentur noch der Hersteller kann dir den Zugang zu deinem eigenen Shop verwehren — du kannst jederzeit wechseln.
Vieles muss gar nicht entwickelt werden. Für Loyalty, Übersetzung, Affiliate oder Gratisprodukte gibt es fertige Erweiterungen — auch über 70 von uns.
Was sich ändert
„Solide Basis“ klingt vage, ist aber sehr konkret. Es sind diese sieben Punkte – und sie entscheiden darüber, ob ein Update ein Termin im Kalender ist oder ein Angebot, vor dem man erschrickt.
Handlungsspielraum
Der häufigste Grund, warum Händler zu Shopify schielen, ist nicht der Preis, sondern das Gefühl, für jede Kleinigkeit fragen zu müssen. Das hat nichts mit Shopware zu tun, sondern mit dem Theme: Auf einem Standard-Theme wie Zenit ist das Meiste Einstellungssache statt Entwicklungsarbeit.
Häufige Fragen
Die Fragen, die uns Händler stellen, bevor sie über einen Wechsel entscheiden – ehrlich beantwortet, auch dort, wo die Antwort für Shopify spricht.
Anders, nicht zwangsläufig teurer. Bei Shopify zahlst du monatlich den Tarif, eine Gebühr auf jede Zahlung (über Shopify Payments je nach Tarif 2,1 bis 1,6 Prozent plus 30 Cent) und die Apps, die du brauchst. Bei Shopware zahlst du Lizenz, Hosting und Betreuung; auf die einzelne Bestellung fällt nichts an, dafür richtet sich die Lizenzstufe nach deinem Umsatz. Kleine Shops fahren mit Shopify oft günstiger, ab einer gewissen Größe dreht sich das Verhältnis. Die konkreten Zahlen beider Anbieter stehen in unserem Systemvergleich.
In den allermeisten Fällen liegt es am Zustand, nicht am System. Eingriffe im Kern, ein von Grund auf gebautes Theme, viele fremde Erweiterungen und fehlende Testumgebung machen jede Änderung zu einem Sonderfall. Ist das aufgeräumt, wird Betreuung wieder planbar — genau das ist der Hebel, den ein Systemwechsel gar nicht anfasst.
Weil selten das Update das Problem ist, sondern das, was sich davor angesammelt hat. Wer jahrelang wartet, macht nicht ein Update, sondern viele auf einmal — und jede Anpassung am Kern muss dabei einzeln nachgezogen werden. Bei einem sauber gehaltenen Shop, der regelmäßig aktualisiert wird, sind Updates dagegen Routine.
Das hängt vom Zustand und vom Umfang ab, deshalb nennen wir es nach der ersten Sichtung statt vorher. Ein Beispiel aus der Praxis: Bei einem Kunden haben sich die monatlichen Kosten nach dem Wechsel auf ein Standard-Theme mehr als halbiert — schlicht, weil vieles keine Entwicklungsaufgabe mehr war.
Sicherheitsrelevante Aktualisierungen gehören zeitnah eingespielt, alles andere in einem festen Rhythmus statt nach Zuruf. Entscheidend ist die Regelmäßigkeit: Kleine Schritte kosten wenig und fallen im Alltag nicht auf, seltene große Sprünge werden teuer und riskant.
Bei einem lange nicht gepflegten, komplexen Shop kann eine solche Summe realistisch sein — man sollte sie aber prüfen lassen. Wir haben genau so einen Shop übernommen und das Update für rund die Hälfte des vorher genannten Angebots umgesetzt. Eine zweite Meinung kostet nichts und ist an dieser Stelle selten verkehrt.
Wenn dein Shop klein ist, dein Sortiment überschaubar und nichts daran individuell sein muss: durchaus. Wenn du individuelle Abläufe, B2B-Logiken, ERP-Anbindungen oder eine gewachsene Sichtbarkeit hast, wiegt der Wechsel schwer — und löst das eigentliche Problem, den Zustand deines heutigen Shops, meistens nicht.
Erst prüfen lassen, woran es liegt. Sind es Reaktionszeiten, Preise und Handlungsspielraum, ist es eine Agenturfrage. Fehlt dem System wirklich etwas, das du brauchst, ist es eine Systemfrage. Unsere Erfahrung: Es ist deutlich öfter das Erste.
Adressen, Seitenstruktur und Templates ändern sich. Mit einem sauberen Weiterleitungskonzept lässt sich der Verlust begrenzen, ganz ohne Dellen geht es fast nie ab. Wer viel organischen Traffic hat, sollte diesen Punkt sehr ernst nehmen und nicht erst nach dem Umzug daran denken.
Auf der Rechnung wirkt es zunächst so, weil aus Projektkosten monatliche Beträge werden. Gerechnet werden muss aber die Summe aus Tarif, Transaktionsgebühren, Apps und der Migration selbst — und dazu das, was du dafür aufgibst. Ab einer gewissen Größe ist Shopware der günstigere Weg, gerade weil keine Beteiligung am Umsatz anfällt.
Keine Gebühr auf die einzelne Bestellung, volle Datenhoheit, freie Gestaltbarkeit bis in den Checkout, echte B2B-Funktionen, saubere Anbindung an ERP und PIM sowie ein großes Ökosystem fertiger Erweiterungen. Und weil es Open Source ist, bist du weder an eine Agentur noch an einen Anbieter gebunden.
In der Regel ja. Wir übernehmen bestehende Shopware-6-Shops, sichten den Code, benennen die Risiken und arbeiten dann Stück für Stück. Ein Neubau ist die Ausnahme, nicht der Standardvorschlag.
Ja — vorausgesetzt, die Basis lässt es zu. Mit einem Standard-Theme baust du Seiten über Erlebniswelten selbst zusammen, änderst Texte, Bilder und Produktdaten, legst Aktionen und Gutscheine an. Wenn das heute nicht geht, liegt es fast immer an einem individuell gebauten Theme.
Es ist bedienbar und es bleibt update-fähig. Individuelles Aussehen bekommst du trotzdem, nur eben über Einstellungen und Bausteine statt über Programmierung. Ein Kunde hat nach genau diesem Wechsel seine monatlichen Kosten mehr als halbiert und macht heute deutlich mehr selbst.
Meistens ja, und selten muss alles auf einmal passieren. Wir sichten, was da ist, sortieren nach Risiko und Aufwand und fangen dort an, wo es am meisten bringt. Wichtig ist, dass ab dann nichts Neues mehr in den Kern gebaut wird.
Zugänge, Code-Sichtung, Bestandsaufnahme, Risikoliste, dann ein erstes Projekt und die laufende Betreuung. Wie das im Detail aussieht, steht auf unserer Seite zum Shopware Agenturwechsel.
Das hängt am Zustand. Die Bestandsaufnahme dauert Tage, das Aufräumen je nach Umfang Wochen bis Monate. Nach dem ersten sauberen Update-Durchgang ist der Unterschied im Alltag meist deutlich spürbar.
Nichts. Wir schauen uns den Shop an und sagen dir, woran es aus unserer Sicht liegt — auch dann, wenn das Ergebnis lautet, dass deine jetzige Lösung passt.
Erzähl uns kurz, was dich an deinem heutigen Shop stört – Kosten, Tempo, Updates oder alles zusammen. Wir schauen uns an, woran es liegt, und sagen dir ehrlich, was wir davon halten. Auch dann, wenn wir am Ende nicht die Richtigen dafür sind.