Sie wirkt auf eine Kennzahl
Warenkorbwert, Conversion, Wiederkaufrate oder Reichweite. Was auf keine dieser Zahlen einzahlt, ist vielleicht nützlich, gehört aber nicht in diese Liste.
Shopware Store · Empfehlung 2026
Neun Erweiterungen aus dem offiziellen Shopware Store, die auf eine Kennzahl einzahlen – und zu jeder der Hinweis, wann sie in deinem Shop nichts bringt. Darunter alles, was du über den Store selbst wissen musst: Lizenzen, Kosten, Installation und Prüfkriterien.
Offenlegung: Alle vorgestellten Erweiterungen stammen von uns und sind im offiziellen Shopware Store gelistet. Wir sind Shopware Premium Extension Partner, einer von 19 weltweit. Entstanden sind sie nicht am Reißbrett, sondern in Kundenprojekten – was mehrfach gebraucht wurde, ist zur gepflegten Erweiterung geworden. Deshalb steht bei jeder auch, wofür sie sich nicht lohnt – und weiter unten, woran du eine gute Erweiterung von jedem anderen Hersteller erkennst.
Maßstab
Vier Bedingungen. Wer sie anlegt, sortiert die meisten Empfehlungslisten im Netz von allein aus – und übrigens auch einen Teil unserer eigenen Erweiterungen, die hier deshalb nicht auftauchen.
Warenkorbwert, Conversion, Wiederkaufrate oder Reichweite. Was auf keine dieser Zahlen einzahlt, ist vielleicht nützlich, gehört aber nicht in diese Liste.
Eine Erweiterung, die nur mit Entwickler zu konfigurieren ist, wird nach drei Monaten nicht mehr angefasst — und wirkt dann auch nicht mehr.
Kein Eingriff in den Shopware-Kern. Sonst zahlst du den Umsatzgewinn beim nächsten Shopware-Update wieder zurück.
Wenn sich nicht sagen lässt, ob es etwas gebracht hat, ist es keine Umsatzmaßnahme, sondern eine Meinung.
Die Liste
Nicht nach unserem Umsatz sortiert, sondern nach dem Weg deiner Kunden: erst der Warenkorb, dann der Wiederkauf, dann die Reichweite – und am Ende die Grundlage, ohne die du nicht weißt, ob etwas gewirkt hat.
Warenkorb erhöhen
Passendes Zubehör. Mehr im Warenkorb.
Empfiehlt Produkte, die wirklich zusammenpassen — auf der Produktseite und im Warenkorb. Die Zuordnung entsteht aus Eigenschaften, Bundles und einer KI-gestützten Auswertung statt aus Listen, die jemand von Hand pflegen müsste. Dadurch bleiben die Empfehlungen auch dann sinnvoll, wenn das Sortiment wächst oder saisonal wechselt.
Warenkorb erhöhen
„Noch 12 € bis zum Gratisversand“
Zeigt im Warenkorb an, wie weit es noch bis zur nächsten Schwelle ist — kostenloser Versand, Rabatt oder Geschenk. Der Hinweis steht genau dort, wo die Entscheidung fällt, und macht aus einem „reicht so“ oft noch einen zusätzlichen Artikel. Schwellen, Texte und Gestaltung stellst du selbst ein, ohne Entwickler.
Warenkorb erhöhen
Ein Geschenk wirkt stärker als ein Rabatt
Legt ab einem festgelegten Warenkorbwert automatisch einen kostenlosen Artikel in den Warenkorb. Mehrere Stufen sind möglich, und auf Wunsch darf der Kunde zwischen mehreren Prämien wählen. Ein Geschenk wirkt in der Wahrnehmung meist stärker als ein Rabatt in gleicher Höhe — und schont die Marge im Hauptsortiment.
Wiederkauf
Der zweite Kauf kostet kein Marketingbudget
Ein Kundenclub, der im Shop selbst läuft: Punkte fürs Einkaufen, Stufen von Bronze bis Platin, Punkteverfall, Booster-Wochen und eigene Vorteile je Stufe. Kunden sehen ihren Stand im Kundenkonto, du steuerst Regeln und Aktionen in der Administration — ohne externes Treueprogramm und ohne Datenabgabe an Dritte.
Conversion
Wer nicht findet, kauft nicht
Eine Produktsuche, die auch bei Tippfehlern und Umschreibungen liefert und Ergebnisse sinnvoll sortiert, statt stur nach Wortübereinstimmung zu suchen. Dazu kommen KI-gestützte Produktempfehlungen als Baustein für Erlebniswelten. Je größer das Sortiment, desto mehr Umsatz hängt daran, dass die Suche das Richtige zuerst zeigt.
Conversion
Antworten dort, wo die Frage entsteht
Ein Hilfebereich im Shop, in dem du Fragen und Antworten sammelst und gebündelt bearbeitest, statt jeden Eintrag einzeln zu pflegen. Kunden können jede Antwort bewerten und Rückmeldung hinterlassen — so siehst du, welche Antwort wirklich hilft und an welcher Stelle im Shop etwas unklar bleibt. Nebenbei spart das Support-Anfragen, die immer wieder dieselben sind.
Reichweite
Andere werben, du zahlst nur für Verkäufe
Ein eigenes Partnerprogramm im Shop: Partner bewerben sich, bekommen eigene Links und Gutscheincodes, Bestellungen werden ihnen automatisch zugeordnet und die Provision wird abgerechnet. Ausgezahlt wird per SEPA-Datei oder als Gutschrift im Shop — ohne externes Netzwerk und dessen laufende Gebühren.
Reichweite
Neue Märkte ohne monatelange Übersetzungsarbeit
Übersetzt Produkte, Kategorien, Erlebniswelten und Textbausteine automatisiert mit DeepL oder ChatGPT. Ein Glossar hält Marken- und Fachbegriffe stabil, ein Freigabesystem lässt dich vor der Veröffentlichung drüberschauen. Über den Flow Builder werden neue Inhalte gleich mitübersetzt, statt sich als Rückstand anzusammeln.
Grundlage
Erst messen, dann optimieren
Auswertungen direkt in Shopware: Wie entwickelt sich der Shop, wo springen Kunden ab, welche Bereiche laufen bereits gut. Der Commander ist zugleich die Grundlage der cogi Suite und liefert die Statistiken zu den übrigen Erweiterungen — also genau die Zahlen, an denen du später abliest, ob sich eine Maßnahme gelohnt hat.
Alle neun sind im Shopware Store gelistet und dort bewertet. Insgesamt haben wir über 70 Erweiterungen im Store – die vollständige Übersicht steht im App-Portfolio.
Reihenfolge
Die Reihenfolge ist wichtiger als die einzelne Auswahl. Wer mit dem Kundenclub startet, bevor der Warenkorb sitzt, wartet lange auf einen Effekt.
Ohne Zahlen weißt du nicht, ob dein Problem der Warenkorb, der Checkout oder schlicht fehlender Traffic ist. Eine Auswertung einzurichten kostet wenig und verhindert, dass du das Falsche optimierst.
Fortschrittsbalken, Gratisprodukte und Cross-Selling wirken auf jede Bestellung, die ohnehin stattfindet. Das ist der schnellste Effekt, weil kein zusätzlicher Besucher nötig ist.
Ein Kundenclub oder ein Empfehlungsprogramm wirkt später, dafür dauerhaft. Er lohnt sich, sobald genug Bestandskunden da sind, die überhaupt wiederkommen können.
Affiliate und neue Sprachen bringen neue Besucher. Das ist der aufwendigste Schritt — und er lohnt erst, wenn der Shop aus den Besuchern, die er schon hat, das Meiste herausholt.
Ehrlich bleiben
Eine Erweiterung ist ein Werkzeug, keine Strategie. Sie verstärkt, was da ist – und wenn wenig da ist, verstärkt sie wenig. Drei Fälle, in denen wir von einer Installation abraten:
Welche Maßnahmen unabhängig von Erweiterungen wirken, haben wir auf der Seite Umsatz steigern im Shopware-6-Shop zusammengetragen.
Grundlagen
Der Shopware Store ist der offizielle Marktplatz für alles, was einen Shopware-Shop erweitert. Er ist direkt mit deiner Administration verbunden: Was du dort buchst, erscheint im Erweiterungs-Manager deines Shops und wird von dort installiert und aktualisiert. Jede Erweiterung durchläuft vor der Veröffentlichung eine Prüfung durch Shopware – eine sinnvolle Hürde, aber kein Ersatz für den eigenen Blick. Drei Dinge liegen dort nebeneinander und werden regelmäßig verwechselt:
Funktionen, die direkt in deinem Shop laufen: Warenkorb-Logik, Zahlarten, Schnittstellen, Auswertungen. Sie werden im Shop installiert und haben vollen Zugriff auf dessen Daten.
Funktionen, die außerhalb deines Shops laufen und über Schnittstellen andocken. Sie sind für die Cloud gedacht und greifen weniger tief in den Shop ein — dafür sind sie im Betrieb genügsamer.
Das Aussehen deines Shops. Ein gutes Theme bringt Bausteine mit, mit denen deine Redaktion Seiten selbst zusammenstellt, statt für jede Änderung Entwicklungszeit zu buchen.
Zum Store selbst geht es hier: store.shopware.com. Diese Seite ersetzt ihn nicht – sie hilft bei dem, was der Store dir nicht beantwortet.
Kosten und Lizenzen
Seit Ende 2023 gilt im Shopware Store das Mietmodell: Kostenpflichtige Erweiterungen werden monatlich oder jährlich bezahlt statt einmalig gekauft. Für dich heißt das dreierlei – Updates und Support sind während der Laufzeit enthalten, du kannst eine Erweiterung wieder abbestellen, wenn sie sich nicht bewährt, und du hast eine laufende Position in den Betriebskosten, die du im Blick behalten solltest.
Stand: September 2026. Was eine einzelne Erweiterung kostet, legt ihr Hersteller fest und steht immer im Store selbst – deshalb nennen wir hier keine Beträge, die morgen veraltet wären.
Schritt für Schritt
Technisch ist das in zehn Minuten erledigt. Der Schritt, den die meisten Anleitungen unterschlagen, ist trotzdem der wichtigste: erst in der Testumgebung.
Im Shopware Store suchen, Beschreibung und Bewertungen lesen und vor allem prüfen, ob die Erweiterung zu deiner Shopware-Version passt.
Beim Abschluss wird die Lizenz einer Domain zugeordnet. Läuft dein Shop auch auf einer Test- oder Staging-Domain, braucht diese in der Regel eine eigene Testlizenz.
Damit die gebuchten Erweiterungen in deiner Administration auftauchen, muss der Shopware-Account einmalig mit dem Shop verbunden sein.
Im Erweiterungs-Manager herunterladen, installieren, aktivieren — aber zuerst im Staging. Wer direkt im Live-Shop installiert, testet vor Publikum.
Funktion durchklicken, Checkout testen, Ladezeit und Fehlerprotokoll anschauen. Erst dann derselbe Weg im Live-Shop.
Wer direkt im Live-Shop installiert, testet vor Publikum – und merkt einen Konflikt im Checkout dann, wenn ein Kunde ihn meldet.
Die richtige Wahl
Sieben Fragen, die wir selbst stellen, bevor eine fremde Erweiterung in einen Shop kommt, den wir betreuen. Sie kosten fünf Minuten und sparen im Zweifel ein ganzes Update.
Jede Erweiterung nennt die unterstützten Shopware-Versionen. Wer hier großzügig liest, steht beim nächsten Shopware-Update ohne Erweiterung da.
Eine Erweiterung, die seit zwei Jahren nicht aktualisiert wurde, ist ein Risiko — unabhängig davon, wie gut sie heute funktioniert.
Shopware zeichnet Hersteller aus, deren Erweiterungen hohe Anforderungen an Qualität und Support erfüllen. Ein Extension Partner ist kein Gütesiegel für alles, aber ein belastbarer Hinweis.
Nicht die Sterne zählen, sondern die Texte: Wie reagiert der Hersteller auf Kritik, und wie schnell? Ein Anbieter, der auf jede Rezension antwortet, antwortet meist auch dir.
Erweiterungen sollen sich an Shopware anhängen, nicht darin herumschreiben. Sonst wird jedes Update zum Projekt. Im Zweifel den Hersteller direkt fragen.
Zwei Erweiterungen, die dasselbe Feld im Warenkorb anfassen, vertragen sich selten. Je mehr Hersteller im Shop mitmischen, desto häufiger.
Jede zusätzliche Erweiterung ist eine Abhängigkeit beim nächsten Update. Fünf gepflegte sind besser als zwanzig, von denen die Hälfte nur einmal gebraucht wurde.
Von uns im Store
Loyalty und Kundenclub, Affiliate-Marketing, Gratisprodukte, Cross-Selling, Übersetzung mit DeepL und ChatGPT, Auswertungen: Was wir in Kundenprojekten mehrfach gebraucht haben, ist bei uns zur gepflegten Erweiterung geworden. Alle sind im offiziellen Store gelistet, mit Bewertungen, die dort nachprüfbar sind.
Dir fehlt eine Funktion? Bei unseren Erweiterungen lässt sie sich nachentwickeln – wie das läuft und warum wir uns die Kosten teilen, steht auf der Seite Auftragsentwicklung.
Häufige Fragen
Empfehlungen, Grundlagen, Kosten, Wirkung und Betrieb — inklusive der Frage, wann sich eine Erweiterung nicht lohnt.
Die, die auf eine konkrete Kennzahl einzahlen: Warenkorbwert, Conversion, Wiederkaufrate oder Reichweite. In der Praxis wirken zuerst die Warenkorb-Hebel — Fortschrittsbalken zu einer Versandkostenschwelle, Gratisprodukte ab einem Bestellwert und passendes Cross-Selling. Sie greifen bei jeder Bestellung, die ohnehin stattfindet, und brauchen keinen zusätzlichen Besucher. Die neun Empfehlungen auf dieser Seite sind nach genau dieser Reihenfolge sortiert.
Ja, alle neun stammen von uns und sind im offiziellen Shopware Store gelistet. Das sagen wir offen, damit du die Empfehlung einordnen kannst. Entstanden sind sie nicht am Reißbrett, sondern in Kundenprojekten: Was mehrfach gebraucht wurde, ist zur gepflegten Erweiterung geworden. Woran du eine gute Erweiterung von irgendeinem anderen Hersteller erkennst, steht weiter oben auf dieser Seite.
Der Fortschrittsbalken, wenn dein Shop eine Versandkostenschwelle hat. Er zeigt im Warenkorb, wie viel bis zur kostenlosen Lieferung fehlt, und braucht keine Rabatte. Direkt danach kommen Gratisprodukte ab einem Bestellwert und sauber gepflegtes Cross-Selling. Alle drei wirken ab der ersten Bestellung nach dem Einbau.
Mit einer Auswertung, dann mit dem Warenkorb. Erst wissen, wo dein Shop Geld liegen lässt, dann den Hebel wählen, der auf jede ohnehin stattfindende Bestellung wirkt: Fortschrittsbalken, Gratisprodukte, Cross-Selling. Kundenclub und Reichweite kommen später.
Ja, nur mit anderen Schwerpunkten. Im B2B zählen Wiederkauf, Schnellerfassung und eine Suche, die Artikelnummern versteht, mehr als Prämien. Auch das Partnerprogramm nutzen bei uns mehrere B2B-Shops — etwa für Handelsvertreter und Weiterempfehlungen. Was im B2B kaum trägt, sind Punktesysteme mit spielerischem Charakter.
Nein, alle neun sind für Shopware 6 gebaut. Für Shopware 5 gibt es seit dem Support-Ende keine Weiterentwicklung mehr — wer noch darauf läuft, sollte zuerst den Umstieg auf Shopware 6 angehen und danach über Erweiterungen sprechen.
Der Shopware Store ist der offizielle Marktplatz für Erweiterungen, Apps und Themes für Shopware. Er ist unter store.shopware.com erreichbar und direkt mit der Administration deines Shops verbunden: Was du dort buchst, erscheint im Erweiterungs-Manager deines Shops und lässt sich von dort installieren und aktualisieren. Alle Erweiterungen durchlaufen vor der Veröffentlichung eine Prüfung durch Shopware.
Ein Plugin (heute meist „Erweiterung“ genannt) läuft direkt in deinem Shop und kann tief eingreifen. Eine App läuft außerhalb und kommuniziert über Schnittstellen — sie ist vor allem für die Cloud gedacht. Ein Theme bestimmt das Aussehen. In der Praxis ist die Unterscheidung vor allem dann wichtig, wenn du in der Shopware Cloud bist: Dort sind klassische Plugins nicht möglich.
Jede Erweiterung durchläuft vor der Veröffentlichung eine technische und inhaltliche Prüfung durch Shopware. Das ist eine sinnvolle Hürde, aber keine Garantie dafür, dass eine Erweiterung zu deinem Shop passt, gepflegt wird oder sich mit deinen anderen Erweiterungen verträgt — dafür lohnt der eigene Blick.
Ein Hersteller, der Erweiterungen im offiziellen Store anbietet. Die höchste Stufe ist der Premium Extension Partner: Diese Auszeichnung vergibt Shopware für besonders hohe Anforderungen an Qualität, Verbreitung und Support. Weltweit gibt es 19 davon — wir sind einer.
Nur solche, die als App gebaut sind. Klassische Plugins, die direkt im Shop laufen, sind in der Cloud nicht möglich. Wer viele individuelle Funktionen braucht, fährt deshalb mit einem selbst gehosteten Shopware in der Regel besser.
Das legt jeder Hersteller selbst fest. Es gibt kostenlose Erweiterungen und solche, die monatlich einige Euro bis in den dreistelligen Bereich kosten. Seit Ende 2023 werden kostenpflichtige Erweiterungen im Store vermietet statt verkauft: Du zahlst monatlich oder jährlich, kannst monatlich kündigen und bekommst bei jährlicher Zahlung meist einen Rabatt. Die aktuellen Preise stehen immer im Store selbst.
Für neue Buchungen nicht mehr. Shopware hat das Lizenzmodell Ende 2023 auf Miete umgestellt — der Vorteil für dich ist, dass Updates und Support während der Laufzeit dabei sind und du eine Erweiterung wieder abbestellen kannst, wenn sie sich nicht bewährt.
Für kleine Aufgaben reicht oft eine kostenlose Erweiterung. Sobald Umsatz daran hängt, ist die Frage nicht der Preis, sondern die Pflege: Bei einer kostenpflichtigen Erweiterung bezahlst du dafür, dass jemand sie beim nächsten Shopware-Update anpasst und im Fehlerfall erreichbar ist. Eine kostenlose Erweiterung, die zwei Jahre kein Update bekommen hat, ist im Zweifel die teuerste.
In der Regel ja. Die meisten Hersteller bieten eine kostenlose Testphase an — bei unseren Erweiterungen ist das ein Probemonat. Zusätzlich laufen unsere Erweiterungen im Demo-Shop in einem echten Shopware-6-Shop, den du ohne Anmeldung als Kunde durchklicken kannst. Wichtig: Teste in einer Staging-Umgebung, nicht im Live-Shop.
Sie funktioniert bis zum Ende der Laufzeit und wird danach deaktiviert. Deine Shop-Daten bleiben erhalten, die Funktion fällt weg. Wenn eine Erweiterung tief in Abläufe eingreift — etwa Punkte in einem Kundenclub oder Provisionen in einem Partnerprogramm — solltest du vor der Kündigung klären, was mit diesen Daten geschehen soll.
Bei Mietlizenzen ja, solange die Lizenz läuft. Genau darin liegt der Sinn des Modells: Der Hersteller hat ein laufendes Interesse daran, die Erweiterung mit neuen Shopware-Versionen kompatibel zu halten, statt sie nach dem Verkauf liegen zu lassen.
Wir rechnen nach Aufwand ab, der Stundensatz liegt bei 145 Euro netto. Eine Erweiterung zu installieren und sinnvoll einzustellen ist meistens eine Sache von wenigen Stunden; vorher bekommst du eine Schätzung, die du freigibst. Größere Vorhaben planen wir als Projekt — mehr dazu auf der Seite Shopware Agentur.
Eine seriöse Prozentzahl kann niemand nennen, der deinen Shop nicht kennt — sie hängt von Sortiment, Warenkorbstruktur, Traffic und Zielgruppe ab. Wer dir „plus 30 Prozent“ verspricht, hat entweder Glück gehabt oder rechnet kreativ. Sinnvoll ist, vorher die Ausgangswerte zu messen und nach vier bis acht Wochen zu vergleichen.
An der Kennzahl, auf die sie zielt — nicht am Bauchgefühl. Beim Fortschrittsbalken ist es der durchschnittliche Warenkorbwert, beim Kundenclub die Wiederkaufrate, bei der Suche der Anteil der Suchen ohne Ergebnis. Wenn sich die Zahl nach zwei Monaten nicht bewegt hat, gehört die Erweiterung wieder abbestellt.
Wenig. Warenkorb- und Conversion-Hebel wirken prozentual auf vorhandene Bestellungen — bei zehn Bestellungen im Monat ist das kaum messbar. Dann liegt das Problem vor dem Shop, nicht darin: Sichtbarkeit, Werbung, Sortiment. Ehrlicherweise ist das der häufigste Fall, in dem wir von Erweiterungen abraten.
Sie können es. Jede Erweiterung bringt Code mit, der im Seitenaufbau mitläuft, und schlecht gebaute Erweiterungen fallen bei der Ladezeit sofort auf. Deshalb gilt: vorher in einer Testumgebung installieren, danach Ladezeit und Fehlerprotokoll anschauen — und regelmäßig ausmisten, was nicht mehr gebraucht wird.
Besser nicht. Wenn drei Dinge gleichzeitig live gehen und der Warenkorbwert steigt, weißt du hinterher nicht, welches davon gewirkt hat — und welches du bezahlst, ohne dass es etwas bringt. Zwei bis vier Wochen Abstand reichen meistens, um den Effekt einer Änderung zu sehen.
In fünf Schritten: Erweiterung im Store auswählen und die Version prüfen, die Lizenz auf deine Shop-Domain buchen, den Shopware-Account einmalig mit deinem Shop verbinden, die Erweiterung im Erweiterungs-Manager herunterladen, installieren und aktivieren — und das alles zuerst in einer Testumgebung. Erst wenn dort alles läuft, denselben Weg im Live-Shop gehen.
An sechs Dingen: unterstützte Shopware-Versionen, Datum des letzten Updates, wer der Hersteller ist, wie er in den Bewertungen auf Kritik reagiert, ob die Erweiterung in den Shopware-Kern eingreift und wie sie sich mit dem verträgt, was du schon einsetzt. Die Sterne allein sagen wenig — die Antworten des Herstellers auf schlechte Bewertungen sagen viel.
Es gibt keine feste Grenze, aber eine Faustregel: Jede zusätzliche Erweiterung ist eine Abhängigkeit beim nächsten Update. Zwanzig Erweiterungen von fünfzehn Herstellern heißen, dass ein Shopware-Update auf den langsamsten davon wartet. Wir empfehlen, regelmäßig auszumisten, was nicht mehr gebraucht wird.
Ja, unsere sind für die Bedienung durch dein Team gebaut, nicht für Entwickler. Für die erste Einrichtung — welche Schwellen, welche Prämien, welche Stufen — lohnt trotzdem ein Gespräch: Genau diese Entscheidungen bestimmen, ob die Erweiterung wirkt oder nur läuft.
In der Regel ja, denn sie setzen auf den Standard-Bausteinen von Shopware auf. Anpassen muss man dort, wo ein individuell gebautes Theme genau diese Bausteine ersetzt hat — etwa einen eigenen Warenkorb. Das sieht man in einer Testumgebung in kurzer Zeit, deshalb installieren wir grundsätzlich zuerst dort.
Ein gepflegter Hersteller aktualisiert seine Erweiterung zu jeder neuen Shopware-Version, die Updates kommen während der Laufzeit ohne Aufpreis über den Store — bei unseren Erweiterungen halten wir das so. Sinnvoll bleibt trotzdem, ein Update erst in der Testumgebung einzuspielen und danach live zu gehen.
Zuerst der Hersteller: Er kennt seinen Code und ist während der Mietlaufzeit zum Support verpflichtet. Bei unseren Erweiterungen sprichst du dabei mit den Leuten, die sie gebaut haben, nicht mit einem Wiederverkäufer. Wenn mehrere Erweiterungen sich gegenseitig stören, wird es unübersichtlich — dann braucht es jemanden, der den ganzen Shop im Blick hat. Genau das übernehmen wir in der laufenden Betreuung.
Zwei Wege. Entweder eine bestehende Erweiterung wird um die fehlende Funktion ergänzt — bei unseren Erweiterungen geht das über die Auftragsentwicklung, und weil andere Kunden davon mitprofitieren, teilen wir uns die Kosten. Oder es wird eine eigene Erweiterung entwickelt, sauber vom Shopware-Kern getrennt, damit Updates weiter funktionieren.
Schreib uns, was du verkaufst und wo du den größten Hebel vermutest. Wir sagen dir, welche der neun wir an deiner Stelle zuerst einsetzen würden – und welche wir uns sparen würden. Auch dann, wenn die Erweiterung, die du im Blick hast, von jemand anderem stammt.