Was ist On-Site-Optimierung?
On-Site-Optimierung heißt, aus den Besuchern, die ohnehin da sind, mehr Umsatz zu machen — statt neue Besucher einzukaufen. Gearbeitet wird am Shop selbst: Navigation, Produktseiten, Warenkorb, Checkout, Suche und Wiederkauf. Der Hebel ist rechnerisch simpel: Wer bei 1.000 Besuchern die Kaufquote von 1,5 auf 1,8 Prozent hebt, verkauft 20 Prozent mehr — ohne einen Euro zusätzliche Werbung. Ausführlich: Was ist On-Site-Optimierung? ›
Wie lange dauert es, bis sich eine Optimierung im Umsatz zeigt?
Warenkorb- und Checkout-Änderungen wirken sofort — messbar sind sie nach zwei bis vier Wochen, wenn genug Bestellungen zusammengekommen sind. Als grobe Schwelle: Unter 200 Bestellungen im Monat ist der Unterschied zwischen Wirkung und Zufall kaum sauber zu trennen.
An welcher Stelle im Shop wirkt Cross-Selling am besten?
Im Warenkorb. Dort ist die Kaufentscheidung gefallen, und eine passende Ergänzung verlängert den Einkauf, statt ihn infrage zu stellen. Auf der Produktseite lenkt Cross-Selling leichter ab — dort überlegt der Kunde noch, ob er dieses Produkt überhaupt will.
Wie viele Produktempfehlungen sind sinnvoll?
Drei bis vier. Mehr Auswahl führt nicht zu mehr Käufen, sondern zu längerem Zögern. Je mehr gleichwertige Möglichkeiten nebeneinanderstehen, desto schwerer fällt die Entscheidung — ein gut untersuchter Effekt aus der Kaufpsychologie.
Was ist eine gute Conversion-Rate für einen Onlineshop?
Im deutschen Handel gelten je nach Branche ein bis drei Prozent als üblich. Wichtiger als der Vergleich mit anderen ist aber die eigene Entwicklung über die Zeit. Der Vergleich hinkt immer: Ein Shop mit viel Markenwerbung hat andere Besucher als einer, der über Preisvergleiche gefunden wird — bei gleichem Sortiment. Ausführlich: Was ist eine gute Conversion-Rate für einen Onlineshop? ›
Wie erhöhe ich den durchschnittlichen Warenkorbwert?
Mit drei Hebeln, die auf jede ohnehin stattfindende Bestellung wirken: eine sichtbare Versandkostenschwelle, ein Geschenk ab einem Bestellwert und passendes Cross-Selling im Warenkorb. Alle drei brauchen keinen zusätzlichen Besucher — deshalb zeigen sie sich schneller als jede Maßnahme, die erst Reichweite aufbauen muss. Ausführlich: Wie erhöhe ich den durchschnittlichen Warenkorbwert? ›
Warum brechen Kunden den Kauf im Checkout ab?
Meist aus drei Gründen: überraschende Kosten, ein Pflicht-Kundenkonto und fehlende Zahlarten. Alles drei lässt sich prüfen, ohne eine einzige Zeile Code zu ändern. Versandkosten, die erst im letzten Schritt auftauchen, sind der am häufigsten genannte Abbruchgrund in Befragungen zum Online-Handel. Ausführlich: Warum brechen Kunden den Kauf im Checkout ab? ›
Woran erkenne ich, dass meine Shop-Suche schlecht ist?
An drei Dingen: Suchen ohne Ergebnis, Suchen mit Ergebnis aber ohne Klick, und Kunden, die mehrfach hintereinander anders suchen. Alle drei stehen in der Auswertung, nicht im Bauchgefühl. Ein guter Selbsttest: die zehn wichtigsten Produkte einmal mit Tippfehler, einmal mit Umschreibung und einmal mit Artikelnummer suchen. Was nicht gefunden wird, findet auch dein Kunde nicht. Ausführlich: Woran erkenne ich, dass meine Shop-Suche schlecht ist? ›